Skip to main content
Velofahren in der Stadt Zürich

Velofahrer auf der Strasse

Neben uns Autofahrern* gibt es natürlich auch noch andere Verkehrsteilnehmer auf der Strasse. Velofahrer gehören genau so wie die Autofahrer zu unserem Strassenbild. In der 2. Lektion des VKU‘s unterrichten wir die Partnerkunde. Dort geht es speziell darum zu verstehen und zu lernen welche verschieden Verkehrsteilnehmer oder eben Partner  die Strasse mitbenützen. Jeder Partner verhält sich anders.

In diesem Beitrag möchten wir euch die Unterschiede zwischen den verschiedenen  Velos, Fahrräder oder auch E-Bikes zeigen. Die meisten Autofahrer haben in ihren Köpfen gespeichert, dass ein Velofahrer sich langsam im Verkehr bewegt. Dies ist leider nicht immer der Fall.

Mit dem aufkommen von E-Bikes können wir die Velos in drei Gruppen unterteilen.

- Standard Velo
- E-Bike bis 25 Km/h
- E-Bike bis 45 Km/h

Normale Fahrradfahrer bewegen sich mit ca. 20-25 Km/h im Verkehr. Diese Fahrradfahrer und diese Geschwindigkeit ist bei den meisten Autofahrern im Kopf. Diese Geschwindigkeit ist nicht zu hoch und kann in einer 50er Zone problemlos überholt werden.

Wichtig!

Beim Überholen immer an den Abstand denken!

 



Bei den langsamen E-Bikes ist die Schwierigkeit die Geschwindigkeit richtig einzuschätzen. Bei den normalen Velos muss man schon richtig in die Pedalen tretten um an die 25 Km/h zu gelangen. Bei den E-Bikes bis 25 Km/h sieht man oft, dass die Velofahrer die Pedalen kaum drehen und dennoch fahren sie 25 Km/h. Wir verbinden die Geschwindigkeit des Velofahrers immer mit der Geschwindigkeit der Pedalen. Diese Situation ist besonders schwierig in einer 30er Zone. Die Pedalen bewegen sich kaum aber das Fahrrad bewegt sich fast gleich schnell wie das Auto in einer 30er Zone. Diese Situationen bereiten den Fahrschülern grosse Mühe. Die Fahrschüler fühlen sich vom nachfolgendem Verkehr unter Druck gesetzt und denken sie müssen das E-Bike jetzt sofort überholen.
Wir versuchen, in unserer Fahrschule Drive-In in Zürich, unseren Fahrschülern zu erklären und beizubringen, dass diese Verkehrssituationen ein sicheres Überholen nicht erlauben.
Sobald die Strasse genug breit und der Geschwindigkeitsunterschied genug gross ist erlauben wir das Überholen.

Zu guter letzt schauen wir noch auf die schnellen E-Bikes. Diese E-Bikes fahren bis zu 45 Km/h. Wie weiter oben schon einmal erwähnt ist in unseren Köpfen eine Geschwidigkeit von 20-25 Km/h für Velofahrer gespeichert. Ein schnelles E-Bike bewegt sich aber gleich schnell wie ein Auto im Strassenverkehr. Oftmals fährt ein Auto weniger als 50 Km/h in der Stadt. Durch den dichten Verkehr und den vielen Ampeln und Fussgägerstreifen können wir Autofahrer oftmals gar nicht bis zur erlaubten Höchstgeschwindigkeit beschleunigen. So passiert es oft das wir Autofahrer von den E-Bikes auf dem Fahrradstreifen überholt werden.

 



Wie erkennen wir den Unterschied um welches E-Bike es sich handelt?

Im Stand kann man die Unterschiede erkennen. Der grösste Unterschied ist, dass die schnellen E-Bikes ein gelbes Nummerschild haben müssen. Im fahrendem Verkehr ist es relativ schwierig im Innenspiegel oder im Aussenspiegel zu erkennen welches E-Bike kommt. E-Bikefahrer mit einem gelben Nummerschild müssen auch einen Helm tragen.

Was uns aber allgemein auffällt und freut ist, dass die Mehrheit der Velofahrern sowieso einen Velohelm trägt.

Die schnellen E-Bikes kann man somit nur sicher in einer 60er Zone oder Ausserorts überholen wo die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 80 Km/h ist.

Wichtig ist beim Überholen, egal ob in einer 30er Zone, Innerorts bei 50 Km/h oder Ausserorts bei 80 Km/h auf den seitlichen Abstand zu achten. Je höher die Geschwindikeit desto grösser sollte der seitliche Abstand zum Velofahrer sein.

Unsere Fahrlehrer erklären und unterrichen im VKU und in den Fahrstunden, dass der mindestabstand Innerorts mindesten 1m sein sollte. Ist dies nicht gegeben überholen wir nicht. Jeder Velofahrer kennt diese Situation wenn die Autofahrer zu nahe Überholen. Dies ist nicht nur ein unangenehmes Gefühl sondern auch gefährlich für den Velofahrer.

Um solche stressigen Situationen zu vermeiden sollten wir vermehrt wieder daran denken, dass wir miteinander die Strasse benützen und es nicht ein gegeneinander sein sollte. Wir müssen alle Verkehrsteilnehmer mit Respekt behandeln. So wird auch die Fahrt wieder angenehmer für den Fahrradfahrer sowie auch für die Autofahrer.

Miteinander statt gegeneinander.

Wir hoffen euch hat unser Beitrag geholfen die verschiedenen Velos zu erkennen und zu verstehen. Die verschiedenen Fahrradfahrer bewegen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten im Strassenverkehr.

Solltest Du fragen haben zur Autoprüfung so würden wir uns freuen dir das Autofahren in unserer Fahrschule Drive-In beibringen zu dürfen. Neben den Fahrstunden unterrichten unsere Fahrlehrer auch noch den VKU Verkehrskundeunterricht in unserer Fahrschule. Anmelden kannst Du dich ganz unkompliziert auf unserer Webseite. Melde dich frühzeit für den Kurs an und reserviere deinen Platz. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Hast Du Mühe mit der Theorieprüfung? Auch hier können wir dir helfen.

Kontaktiere uns telefonisch oder mit dem Kontaktformular.

Deine Fahrschule Drive-In in Zürich


*Um den Text verständlicher zu Gestalten haben wir im ganzen Text jeweils bewusst auf die weibliche Form vezichtet. Wir hoffen ihr seid uns nicht böse.